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Neues Gemeindehaus, Richterswil
Projektwettbewerb im offenen Verfahren mit 73 Architekturbüros für die Gemeinde Richterswil Fachpreisgericht Ursina Fausch, Martin Hitz, Klaus Hornberger, Peggy Liechti, Andi Scheitlin 1. Rang raumfindung architekten, Rapperswil; Mitarbeit: Jonathan Roider, Beat Loosli, Stefan Sonderegger; Tijssen Landschaftsarchitektur, Rapperswil 2. Rang Froelich & Hsu Architekten, Zürich 3. Rang Lütjens Padmanabhan Architekten, Zürich 4. Rang Ruppeiner Deiss Architekten, Zürich 5. Rang kfp architekten, Zürich 6. Rang Eduardo de Oliveira Rosa und Jürg Burger, Zürich 7. Rang Brockmann Stierlin Architekten, Zürich |
«Adäquater Ausdruck für gemischte Nutzung» raumfindung architekten gewinnen den Wettbewerb für ein neues Gemeindehaus in Richterswil. Beat Loosli wählt den Erdgeschossplan und eine Visualisierung aus und beantwortet unsere drei Fragen. Was ist die Erfindung am Siegerprojekt? Die mehrgeschossige Empfangshalle des Gemeindehauses prägt das neue Verwaltungszentrum von Richterswil. Der mit Tageslicht durchflutete Hallenkörper durchdringt die gestapelten Nutzungen und ermöglicht Durchblicke und vertikale Raumbezüge zwischen den Geschossen. Die Halle erfüllt die Ansprüche an die Repräsentation der Gemeindeverwaltung und erlaubt durch die Raumbezüge die gewünschte verwaltungsinterne Transparenz. Das Erdgeschoss und die Umgebungsgestaltung sind als fliessender, durchlässiger, öffentlicher Raum angelegt. ![]() Wie verhält sich der Bau zur Umgebung? Der kompakte, polygonale Baukörpers wird sowohl als Solitär und wie auch als kontextuell gesetztes Volumen wahrgenommen. Feine Knicke in den Fassaden vermitteln zur Umgebung, brechen den Massstabssprung zu den Nachbarhäusern und weisen zu den Gebäudeeingängen. Der Bau erhält dadurch ein eigenständiges und prägnantes Volumen. Der Aussenraum ist umlaufend öffentlich angelegt, jedoch durch Grüninseln auf den verschiedenen Seiten unterschiedlich stark aufgelockert und gliedert sich in das bestehende Wegnetz des Dorfkerns ein. Wo lagen die grössten Schwierigkeiten im Wettbewerb? Nur gerade zwei Fünftel der geforderten Nutzfläche sind für die Gemeindeverwaltung vorgesehen. Der restliche und somit grössere Teil wird von Drittnutzern belegt. Es galt im Wettbewerb einen adäquaten Ausdruck für diese gemischte Nutzung zu finden. Das neue Gemeindehaus soll im Sinne der Hauptnutzung als «Haus der Öffentlichkeit» erkannt werden und gleichzeitig gewerbliche Nutzungen, Büros sowie Wohnen integrieren. ![]() |
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