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Anonymer Studienauftrag im Einladungsverfahren mit 5 Architekturbüros für die Einwohnergemeinde der Stadt Aarau
Beurteilungsgremium: Markus Liniger, Martin Ziegler, Felix Fuchs, Daniel Rudin, Verena Frey, Bruno Hermann, Felix Kuhn, Marinus Pico, Kuno Schumacher Weiterbearbeitung Zimmermann Architekten, Aarau Weitere Teilnehmer Andreas Marti und Partner, Aarau Kim, Strebel Architekten, Aarau Castellani Melbourne Zumbach Architekten, Aarau Schneider & Schneider, Aarau |
«Ein Bahnhofsportal» Zimmermann Architekten gewinnen den Wettbewerb für das Veloparking Bahnhof Süd in Aarau. Cristina Trofin wählt einen Situationsplan und eine Visualisierung aus und beantwortet unsere drei Fragen. Was ist die Erfindung am Siegerprojekt? Das Veloparking formuliert den südseitigen Zugang zum Bahnhofneubau Aarau und wird von 10'000 bis 15'000 Passantinnen und Passanten pro Tag frequentiert. Das Projekt entwickelt sich aus der Idee, dass das südliche Bahnhofportal primär als ein Element der Öffentlichkeit im Stadtzentrum wirken soll. Die Veloabstellplätze werden als Mantelnutzung darum herum organisiert. ![]() Wie verhält sich der Bau zur Umgebung? Stadträumlich befindet sich der Neubau in einer Situation mit engen Platzverhältnissen. Deshalb war es unser Ziel, das Veloparking als öffentlichen Raum so zu entwickeln, dass die Orientierung klar ist und die Bewegung aller Nutzerinnen und Nutzer selbstverständlich wird. Das Projekt verwirklicht diese Zielsetzung auf einfache Art: Die bestehende Unterführung weitet sich zu einem unterirdischen Ankunftsraum mit einem Teil der Veloparkplätze. Die Belichtung über offene Oblichter verhindert den Eindruck eines geschlossenen Kellerraumes. Darüber sitzt das neue Velohaus. Der schlichte oberirdische Baukörper erhält den Charakter eines öffentlichen Lagerhauses und überlässt dem neuen Bahnhofportal und der Treppenanlage den Vorrang. Das Portal wird zu einem öffentlichen Ankunftsort. Der Vorplatz und der Strassenraum werden zur Begegnungszone und damit zum neuen südlichen Vorbereich vom Bahnhof Aarau. Wo lagen die grössten Schwierigkeiten im Wettbewerb? Die grösste Herausforderung lag darin, Friktionen zwischen den verschiedenen Verkehrsströmen zu verhindern, die hier auf engem Raum zusammentreffen. Am schwierigsten war es, den optimalen Weg für die Fussgänger zu finden. Durch die Anordnung dieses Fussgängerweges haben wir die räumliche Organisation vom Veloparking und die Geometrie der Treppe gefunden. Als Folge dieses Entwurfsprozesses haben wir uns zur Formulierung des Bahnhofportals entschlossen, welches nicht Teil des Wettbewerbprogramms war. Ivo Bösch ![]() |
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