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Bernoulli-Walkeweg: Projektteil «Am Depot Dreispitz» und städtebaulicher Ideenteil «Am Walkeweg», Basel
Wettbewerb im offenen Verfahren mit Projekt- und Ideenteil mit 37 Architekturbüros für das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, die Immobilien Basel-Stadt, die Christoph Merian Stiftung und die SBB Fachpreisgericht Fritz Schumacher (Vorsitz), Marc Angélil, Rainer Klostermann, Yves Stump, Toni Weber, Jürg Degen (Ersatz) 1. Preis (Projektteil), 1. Ankauf (Ideenteil) Bachelard Wagner Architekten, Basel; Berchtold Lenzin Landschaftsarchitekten, Liestal 2. Preis (Projektteil) Morger + Dettli Architekten, Basel; Beglinger + Bryan, Landschaftsarchitekten, Mollis 2. Ankauf (Ideenteil) sabarchitekten, Basel; Schmid Landschaftsarchitekten, Zürich 3. Preis (Projektteil), 6. Ankauf (Ideenteil) Trinkler Architekt und Larghi & Stula Architekten, Basel; Helleckes Landschaftsarchitektur, Karlsruhe (D) 3. Ankauf (Ideenteil) atelier ww, Zürich; ASP Landschaftsarchitekten, Zürich 4. Preis (Projektteil) muellermueller.Architekten, Basel; Nipkow Landschaftsarchitektur, Zürich 5. Preis (Projektteil), 4. Ankauf (Ideenteil) Gian Fistarol, Anna Katharina Sintzel Item, Beat Egil, Basel; vetschpartner Landschaftsarchitekten, Zürich 6. Preis (Projektteil), 5. Ankauf (Ideenteil) Büro Dan Budik, Zürich; Topotek 1 Landschaftsarchitekten, Berlin (D) Ankauf (Projektteil), 7. Ankauf (Ideenteil) Buchner Bründler, Basel Gesamtankauf (Projekt- und Ideenteil) Max Keller Studios, Zürich |
Die grössten Stadträume sind nicht für die grössten Passantenflüsse Bachelard Wagner Architekten gewinnen den Wettbewerb Bernoulli-Walkeweg in Basel. Cédric Bachelard beantwortet unsere drei Fragen. ![]() Was ist die Erfindung am Siegerprojekt? Cédric Bachelard: Das Projekt spielt mit den Grenzen der Formerkennung. Zwei Entwurfsstrategien werden kombiniert eingesetzt; eine plastische Formung des Baukörpers mit Einschnitten einerseits, und eine starke strukturelle Differenzierung von den drei Hausfunktionen – Geschäfte, Büros und Wohnen andererseits. Die Funktionsübergänge und volumetrischen Veränderungen sind systematisch versetzt, so dass das Haus als Kollage von Einzelteilen, gefasst in einem Körper, wirkt; also eine ganz alte Erfindung. Wie verhält sich der Bau zur Umgebung? Gesprächig: die Orientierung der Volumeneinschnitte nimmt Bezug auf den Platzraum, sowie die Verkehrsflüsse im Sockelbereich und begleitet die Hauptbewegung der Stadtstruktur in der Staffelung der oberen Geschosse. Die Hauskomponenten wirken auf die verschiedenen Stadtmassstäbe – maximale Offenheit des publikumsorientierten Erdgeschosses, strahlende Präsenz der offenen Bürogeschosse auf den Kreuzungs- und Platzraum und ikonografphischer Fernbezug der schwebenden schweren Gebäudekrone. Wo lagen die grössten Schwierigkeiten im Wettbewerb? Im Wegkommen von der Idee, dass die grössten Passantenflüsse den grössten Stadtraum beanspruchen. ![]() |
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