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Die vier Preisträger
1. Preis Buchner Bründler AG Architekten BSA Basel Element GmbH Basel Waldhauser Haustechnik AG Basel Huerzeler Holzbau Magden Fachberaterin Sinologie Barbara Jenni Zürich 2. Preis group8 architectes associés Genf Guscetti & Tournier, Ingenierie civile Carouge Gabriele Guscetti Fachberater Kommunikation Krebs, Maunel & Dimitri, Bruni Zürich 3. Preis Lee + Mundwiler Architects Santa Monica CA Stauffenegger + Stutz GmbH Visuelle Gestalter HFG Basel Ingenieurbüro Hausladen GmbH Kirchheim/München Prof. T. Jeff Guh Los Angeles CA Fachberater Haustechnik Philipp Dreher Künstler Ralf Gschwend Palm Beach, Florida Statik Gordon Polon Santa Monica CA 4. Preis Lehmann Fidanza Zürich/Fribourg Pius Tschumi Zürich Christian Waldvogel Zürich HPS Energieconsulting AG Küsnacht Dr. Hanspeter Kaiser Freiburg Fachberater Kommunikationsberater advocacy AG Zürich Ausstellung der Projekte für die Schweizer Pavillons an den Weltausstellungen von Zaragoza (Kategorie B, 2008) und Shanghai (Kategorie A, 2010): Paul-Klee-Zentrum, Bern, 24.–27.05. |
Exponieren in Shanghai 2010 ist Weltausstellung in Shanghai, eine Expo der Kategorie A. Gestern Mittwoch beurteilte ein prominentes Gremium die 12 Projekte, die in der zweiten Runde des zuvor offenen Wettbewerbs für den Schweizer Pavillon erarbeitet worden waren. Erst um 22 Uhr traf die Meldung ein: Gewonnen haben Buchner Bründler aus Basel. Unten eine knappe Begründung der Jury – mehr wird man nach der Pressekonferenz von heute Donnerstag wissen. Das Siegerprojekt«Mit der Projektwahl zeigte die Jury Mut zu einem starken Konzept, das der Schweiz einen differenzierten Auftritt ermöglicht. Der Pavillon überzeugt durch die Kombination von folgenden Ansätzen, die vermittelt werden sollen: Klimawandel, Nachhaltigkeit, Wissensvermittlung. Hier kann sich die Schweiz mit ihrer Innovationskraft – diesbezüglich wird die Schweiz in China bis anhin kaum wahrgenommen – präsentieren. Die Schweiz hat eine hohe Sensibilität zur Umwelt und zum Klimawandel, investiert viel in Forschung und Entwicklung und kann einen konkreten Beitrag leisten für innovative Lösungen im Bereich der Umwelttechnologien und der erneuerbaren Energien. Diese Inhalte sollen dem Publikum im <urbanen Raum> unter einer Hülle aus Bioresin vermittelt werden. Die Verbindung des urbanen Raums mit der grünen Wiese durch die Sesselbahn soll den Besuchern ein emotionales Erlebnis vermitteln und manifestiert, dass sich Künstlichkeit und Natürlichkeit nicht ausschliessen – eine schweizerische Eigenschaft. Wie bei allen Projektwettbewerben hat sich die Jury für ein Konzept entschieden, das selbstverständlich noch ausreifen muss. Die Auflagen der Jury zur Weiterentwicklung: Konzept zur klaren Verständlichkeit der Nachhaltigkeit; Einsatz von Technologien muss ausgereift sein; Hülle soll ästhetisiert werden.» Auf die Schnelle heisst das erstmal: Eine Seilbahn verbindet den «urbanen Raum» mit der grünen Wiese. Was will das chinesische Herz mehr? Oder geht es eher um das schweizerische? Rahel Marti Eine Sesselbahn als Schweiz-Repräsentantin – was sagt man dazu? Welche Überraschung... 1. Preis/1. Rang 1. Preis/1. RangDie Jury Fachpreisrichter Prof. Marc Angélil, Architekt, Zürich/Los Angeles Prof. Dr. Yongjie Cai, Architekt, Shanghai Dr. Stefan Nowak, Nowak Energy & Technology, St. Ursen Andreas Reuter, Architekt, Basel Dr. Uli Sigg, Ehem. Schweizer Botschafter in Peking, Sammler von chinesischer zeitgenössischer Kunst, Mauensee Dr. Juri Steiner, Direktor Zentrum Paul Klee, Bern Stellvertreter Daniel Heusser, Architekt, Shanghai Weitere Preisrichter Eva Brechtbühl, Schweiz Tourismus Ruth Grossenbacher, Generalkommissärin für die Schweiz, Expo 2000 Hannover, Präsidentin Präsenz Schweiz, Bern Susan Horváth, Direktorin Swiss-Chinese Chamber of Commerce, Zürich Pius Knüsel, Direktor Pro Helvetia, Bern Dr. Thomas Wagner, Präsident Schweizerisch-Chinesische Gesellschaft, Zürich Stellvertreter Michel Hueter, Head of Communications, Präsenz Schweiz, Bern 2. Preis/2. Rang 3. Preis/3. Rang 4. Preis/4. RangHochparterre 6-7/07 (erscheint am 20.06.) berichtet über das Siegerprojekt und fragt, wie sich die Schweiz in China präsentiert?
hochparterre.wettbewerbe 3/07 (erscheint am 02.07.) zeigt alle prämierten Projekte der Wettbewerbe für Zaragoza und Shanghai. |
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